GESICHTER DES DOMAQUARÉE

Oliver Staas - Ein Kosmopolit in Berlin

Wenn von Hamburg wechseln, dann nach Berlin! Das war für den neuen General Manager vom Radisson Blu Hotel Berlin die favorisierte Option. Im Juli vergangenen Jahres war es soweit.

Foto-Oliver-Staas

„Berlin als eine der dynamischsten Städte Europas mit seinem internationalen Hauptstadtpublikum übte schon immer einen großen Reiz auf mich aus. Von unseren Business-Gästen wird es bezüglich seiner Strahlkraft in einem Atemzug mit London oder New York genannt. Mir als Rheinländer liegt zudem die hiesige Mentalität und die offene Art der Menschen“, so der gebürtige Kölner. „Das Radisson Blu Hotel in der historischen Mitte ist ein Haus mit ganz eigenen Ansprüchen und Herausforderungen, denen wir uns täglich gerne neu stellen.“ Mit seiner Lage im DomAquarée direkt an der Spreeseite und Blick auf den Berliner Dom sowie der umliegenden Infrastruktur sei es kaum zu toppen, so seine persönliche Einschätzung. Das alles sind Superlative, genau wie das weltweit größte zylindrische Aquarium, der AquaDom, oder die DomLounge unter dem Dach des Hotels mit traumhafter Aussicht. Hinzu kommen touristische Hotspots wie das DDR Museum und das SEA Life Berlin, mit denen man gute Kooperationen pflegt. Erfolge, auf denen man sich nicht ausruht. Geplant ist, dass das Haus durch Neugestaltung der Zimmer, der Lobby und des Restaurants ein noch einheitlicheres Gesicht bekommt.

Wohlbefinden der Gäste an erster Stelle

„Dies ist aber nur die eine Seite der Medaille“, so Oliver Staas. „An erster Stelle steht immer das Wohlbefinden unserer Gäste. Die Basis für den Erfolg ist die grundsätzliche Bereitschaft, Gastfreundschaft zu leben. Um die Rolle eines guten Gastgebers weiter zu perfektionieren, möchten wir unsere ‚Yes I can‘-Philosophie in enger Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen noch stärker verinnerlichen.“ Deshalb liegen ihm neben dem alltäglichen Hotelmanagement die Nachwuchstalente in der Hotellerie besonders am Herzen. Er engagiert sich in den Trainings- und Förderungsprogrammen der Radisson Hotel Group und hat bereits 15 gestandene Hotelmanager auf den Weg gebracht. Dass er selbst ein gutes Vorbild für den speziellen Spirit von Radisson Blu ist, zeigt auch sein sportlicher Ehrgeiz. Mit dem Abschluss des Kölner Triathlons erfüllte er sich 2018 einen Lebenstraum. Um daran teilnehmen zu können, lernte er mit 54 Jahren sogar noch das Schwimmen – ganz getreu seinem Motto: Du kannst alles erreichen, wenn du glaubst, dass du es kannst.

Positiv trotz schwieriger Umstände in Zeiten von Corona

Aufgrund seiner vielen Stationen im Ausland wuchs bei Oliver Staas schon früh das Interesse an städtischer Entwicklung und kulturellem Leben. Kein Wunder also, dass sich der Ausdauersportler auch Berlin innerhalb weniger Monate Schritt für Schritt „erlaufen“ hat und sich mittlerweile in fast allen Stadtteilen gut auskennt. Bei seinen Entdeckungstouren zu Fuß begeistern ihn vor allem die extremen Gegensätze von Alt und Neu, von Tradition und Moderne auf engstem Raum. Dabei erlebt er stets aufs Neue außergewöhnliche Aha-Momente. Vorbei am Berliner Schloss fühlte er sich der deutsch-preußischen Geschichte ganz nahe. Angesichts der im kommenden Dezember geplanten Teileröffnung sieht er auch die Zukunft des Standorts DomAquarée trotz der schwierigen Umstände in Zeiten von Corona weiter in positivem Licht: „Wenn die Achse Brandenburger Tor – Unter den Linden wiederhergestellt ist, wird Berlins Mitte ein ganz neues attraktives Gesicht bekommen.