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Spannendes Sightseeing mit der neuen U5

Zwischen Bundestag und Alexanderplatz befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Stationen der U-Bahnlinie U5 die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Berlins historischem Zentrum.

U-Bahnhof-Museumsinsel

Seit Juli ist auch der neue U-Bahnhof Museumsinsel eröffnet.

Bisher fuhr die U5 von der nordöstlichen Stadtgrenze nur bis zum Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Jetzt ist die Verbindung zu der bisherigen Linie U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor fertiggestellt. Drei neue U-Bahnstationen verknüpfen die beiden Linien zur neuen Linie U5: Unter den Linden, Rotes Rathaus und Museumsinsel.

Nächster Halt: Weltkulturerbe
Der U-Bahnhof Museumsinsel eröffnete als Letzter am 9. Juli vor dem Humboldt Forum. Der dritte Bahnhof auf der 2,2 Kilometer langen Neubaustrecke war auch der aufwendigste. Die Tunnelbohrmaschine „Bärlinde“ musste sich bis zu 22 Meter tief unter dem Spreekanal durchwühlen. Das Besondere ist hier die leuchtend blaue Gewölbedecke mit ihren 6.662 Lichtpunkten, die an das berühmte Bühnenbild von Friedrich Schinkel für Mozarts Zauberflöte erinnert. Nicht weit vom Bahnhof entfernt befindet sich die Museumsinsel. Sie zählt zum UNESCO-Welterbe und vereint fünf Museen mit Sammlungen von Weltrang und das 2019 eröffnete Empfangs- und Ausstellungsgebäude, die James-Simon-Galerie. Einen Besuch wert ist auch der Berliner Dom, die größte Kirche Berlins mit ihrer beeindruckenden Kuppel, direkt gegenüber vom DomAquarée. 

Berlin kann U-Bahn
Mit der Eröffnung des Bahnhofs Museumsinsel ist das Großvorhaben „Lückenschluss der U5 zwischen dem Alexanderplatz und dem Brandenburger Tor“ nun abgeschlossen. Bemerkenswert: Die ursprünglich für den Sommer geplante Eröffnung des Bahnhofs war coronabedingt zunächst auf den Herbst verschoben worden. Durch gute Planung und das große Engagement aller Beteiligten, so die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), sei es möglich gewesen, den Bahnhof doch wie geplant ans Netz zu bringen. Berlin kann also auch U-Bahn.