Neues aus dem Quartier
03.11.2011
Lichtkunstzauber im “DomAquarée” eröffnet
In den kommenden zwei Wochen lädt das „DomAquarée“ zur Lichtkunst-Ausstellung "Lichter der Großstadt - City Lights DomAquarée" ein.
Im Rahmen einer Vernissage eröffnete Prof. Dr. Klaus Siebenhaar die Ausstellung mit den Worten: „Lichtkunst ist Magie, sie schafft eine ganz eigene Wirklichkeit. Im künstlich Urbanen des ‚DomAquarée’ werden die von deutschen und türkischen Künstlern inszenierten 'Lichter der Großstadt' neue urbane Welten entstehen lassen“. Die Ausstellung wird von einem deutsch-türkischen Studententeam des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin und der Bahçesehir Universität Istanbul unter seiner Leitung kuratiert.
Die neun ausgewählten Lichtinstallationen spielen im Innen- und Außenraum des CityQuartiers sowohl mit Motiven der Stadt als auch mit Elementen des Wohnraums. Künstliches Licht beleuchtet und inszeniert Straßen, Gebäude und Reklamen. Damit hat sich das Erscheinungsbild der internationalen Metropolen nachhaltig verändert. Die Lichter der Großstadt inspirierten die Künstler der Ausstellung zu Werken, die Alltagsatmosphären aufgreifen und technologisch umsetzen.
Die Ausstellung "Lichter der Großstadt - City Lights DomAquarée" reflektiert Graffiti-Ästhetik und vertraute Großstadt-Irritationen. Hier werden weiße Müllsäcke zu Wolken, Baustellen zu Kunstobjekten, Sternschnuppen fallen zu Boden und Schriftzüge erleuchten den Himmel.
Zu seinem Werk „Falling Stars“ erklärt der Künstler Michael Hoepfel: „Sternschnuppen verheißen eigentlich Glück und die Erfüllung von Wünschen. Das wörtlich genommene Herabfallen hat etwas Bedrohliches, doch da es sich lediglich um Licht handelt, wird das Ephemere der Sterne erhalten bleiben.“
Daniel Krüger, CityQuartier Manager im „DomAquarée“, erklärte zur Eröffnung: „Wir laden Berliner und Berlin-Besucher ins ‚DomAquarée’ ein, sich von den Lichtinstallationen inspirieren zu lassen, und möchten auf die Führungen hinweisen, die dienstags, donnerstags und samstags jeweils um 19 Uhr stattfinden“.
Ausstellung:
"Lichter der Großstadt - City Lights DomAquarée"
Ort:
CityQuartier DomAquarée, Karl-Liebknecht-Straße 5, 10178 Berlin
Öffnungszeiten:
3. - 16. November 2011, täglich von 17 bis 23 Uhr
Führungen:
Di, Do und Sa, jeweils 19 Uhr
Treffpunkt:
Eingang überdachte Passage „DomAquarée“ (von der Karl-Liebknecht-Straße aus) an der hölzernen Skulptur „Torwächter“
Künstler:
Martina Becker, Michaela Kirschberger und Herwig Thol, Michael Hoepfel, Lara Kamhi, mentalKlinik (Yasemin Baydar, Birol Demir), miAm Lightwriting (Michael Henckus und Marcus Bläsing), Chris Nägele, Claudia Wissmann und Peter Zypries.
Kuratoren:
Tolga Çokdeger, Thea Dymke, Katharina Meyer, Johanna Schüller unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Siebenhaar
Internet:
www.domaquaree.de
Facebook:http://www.facebook.com/Citylights.Domaquaree
Pressekontakt:
Union Investment Real Estate GmbH
Immobilien Marketing Kommunikation
Dr. Susanne Kaschub
Caffamacherreihe 8 | 20355 Hamburg
Tel. 040 / 34919-4139, Fax: -5139
Email: susanne.kaschub(at)union-investment.de
Internet: www.union-investment.de/realestate | www.domaquaree.de
stöbe mehnert. Agentur für Kommunikation GmbH
Dorothee Stöbe
Charlottenstraße 13 | 10969 Berlin
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„Lichter der Großstadt – City Lights DomAquarée“ - die Künstler im Detail
1.)
Die Künstlerin und Multimedia-Designerin Martina Becker inszeniert beispielsweise von innen beleuchtete weiße Müllsäcke, die einerseits „sinnfällige Zeichen der zunehmenden Vermüllung“ sind, andererseits aber auch als „visuelle Poesie“ wahrgenommen werden können und mit diesem Widerspruch irritieren.
2.)
Michaela Kirschberger (die Midinetten) und Herwig Thol (Gartenarchitekt) leben und arbeiten in Kassel. Die Lichtinstallation "Wiederkehr", die sie im Rahmen der Ausstellung im „DomAquarée“ präsentieren, ist ein Spiel zwischen Rokoko und Moderne. So wie im Zirkel des historischen Zentrums Berlin die Epochen aufeinander treffen, platzieren sich Gestalten aus einer fernen Zeit inmitten modernster Architektur.
3.)
Michael Hoepfel lässt in seinem Werk „Falling Stars“ Sternschnuppen zu Boden rieseln. Dazu erklärt der Künstler: „Sternschnuppen verheißen eigentlich Glück und die Erfüllung von Wünschen. Das wörtlich genommene Herabfallen hat etwas Bedrohliches, doch da es sich lediglich um Licht handelt, wird das Ephemere der Sterne erhalten bleiben.“
4.)
Das Werk „Camera Lucida“ der türkischen Künstlerin Lara Kamhi eröffnet durch einen schmalen Spalt den Blick auf Lichtfluten und thematisiert damit die heutige alltägliche Informationsflut und ihre subjektive Selektion.
5.)
Bunte Konfetti fliegen beim dem Werk „WhiFF“ der Künstlergruppe „:mentalKLINIK“ aus Yasemin Baydar und Birol Demir durch die Luft, die durch Lichtprojektion so glitzern und schimmern, dass eine eigene Ausdruckform entsteht.
6.)
Die Künstlergruppe „miAm Lightwriting“ aus Michael Henckus und Marcus Bläsing betreiben „Lichtmalerei“. miAm Lightwriting erklärt: „Das entstandene Lichtwerk stellt in seinem Endergenis ein reines Unikat und damit ein individuelles Abbild von Bewergungsmomenten dar.“
7.)
Neonröhren sind das Material der Wahl des studierten Bildhauers Chris Nägele. Mit ihnen baut er kunstfertige Baustellen und malt Blumennamen in die Luft, um auf die fehlende Natur hinzuweisen.
8.)
Claudia Wissmann deutet mithilfe von Lichtprojektionen Architektur um und spielt mit der Farbe Blau - der „Farbe des Himmels, der Romantik oder der Erde schlechthin.“
9.)
Die Lichtinstallation „Trafic“ von Peter Zypries überträgt die Verkehrsströme der Großstadt auf die Fassade des „DomAquarée“.

